Frontrunners 4 nun online!

Seit paar Tagen ging die Webseite des vierten Frontrunners-Kurses online!


http://fr4.frontrunners.dk

Nun können wir feststellen, wer dahinter stecken. 11 sympathischen Teilnehmer kommen aus Länder wie Österreich, Belgien, Dänemark, Frankreich, Niederlande, Italien, Schweden, Schweiz, Spanien und USA. 9x Europa! 2 davon sind männlich!

Wir erfuhren, dass 4 weitere Teilnehmer Probleme mit Visa haben und noch auf das Ja-Wort von Kopenhagen warten. Es ist nicht bekannt, wie hoch ihre Chancen sind. Sie kommen nämlich aus Mongolei, Albanien und Ghana, die Entwicklungsländer. Es ist zu hoffen, dass sie noch doch an den Kurs teilnehmen können. Falls sie kommen „dürfen“, würde ein neuer Rekord entstehen: 13 Nationen! Übrigens hat der Mongole schon seit 3 Jahren versucht. Nun ist es sein dritter Versuch, nach Dänemark zu kommen!

Vorsprung durch Technik

Die Webseite sieht auf dem ersten Blick trotz simples Design recht gut aus und wurde übersichtlich aufgebaut. Einfach, aber gut! Wenig ist mehr! Technisch hat sich die vierte Gruppe gegenüber den Vorgängern etwas weiter entwickelt, denn sie nutzen den Bildschirmformat 16:9 für Videofilme.

FroIVtrunners

Es ist interessant zu sehen, dass die Zahl auch im Name der vierten Teilnehmergruppe wie beim dritten vorkommt. Aus „n“ wurde „IV“, die römische Zahl für Vier. Beim dritten Kurs hieß es „Frontrunn3rs“, wo die Zahl 3 den Buchstabe „e“ ersetzte.

Geschwister Verhelst

Interessant ist, dass Hilde Verhelst, die Teilnehmerin aus Flandern, der nördliche und niederländischsprachige Teil von Belgien, mit Filip Verhelst, dem Leiter des Kurses, verwandet ist. Mit ihrem großen Bruder als „Pauker“ ist sicherlich eine neue Erfahrung für sie!

Jugendarbeit

3 Teilnehmerinnen des Kurses sind aktiv bei der Jugendarbeit. Jenny Nilsson aus Schweden ist im Vorstand der „EUDY“ (European Union of the Deaf Youth), Melanie Vogel aus der Schweiz im Vorstand eines Zürcher Jugendvereins „topdix“ und Ana Navas ist die 1. Vorsitzende der Jugendkommission des Spanischen Gehörlosenbundes (CNSE). Es ist nicht bekannt, ob andere auch aktiv sind.

Amerikanische Gebärdensprache

Es ist dabei zu bedenken, dass die Vokabeln aus der Amerikanischen Gebärdensprache, a.k.a ASL, bei internationaler Kommunikation in drei letzten Gruppen nicht wegzudenken sind. Viele Vokabeln des Internationalen Gebärden stammen aus der ASL. Aber wie stark sie verbreitet ist, ist vom Kurs zum Kurs jedoch ganz unterschiedlich. Beim ersten Kurs wurde die ASL am stärksten verbreitet und beim dritten am wenigsten, denn es kam keiner aus den Staaten beim letzten Mal.

Die ASL wird auf ganzer Welt geliebt und auch verachtet, denn sie wird manchmal mit der sprachlichen Kolonialisierung in die Verbindung gebracht. In vielen afrikanischen und einigen asiatischen Länder wurden die jeweiligen Landesgebärdensprachen komplett durch ASL verdrängt. Zum Beispiel ist die Verbreitung der ASL in Indien in letzten Jahren gestiegen, seitdem einige Inder an der Gallaudet Universität studierten und die ASL nach Hause mitbrachten.

Es gibt deswegen einige Leute, die ganz bewusst darauf achten und viel Wert darauf legen, bei der internationalen Kommunikation komplett auf ASL zu verzichten. Beim zweiten Kurs des Frontrunners gab es sogar einen Streit zu diesem Thema, ob man die ASL vermeiden soll.

Da Victoria Calaman, eine Teilnehmerin diesjähriges Kurses, aus den Vereinigen Staaten stammt, ist es interessant zu beobachten, wie sich die internationale Kommunikation der Gruppe entwickelt.

Seien wir auf diese neue Gruppe, die uns noch bis nächstes Jahr begleiten wird, gespannt!

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